Grundidee und Ziele
Benni Schmidt
Lange war die Turnierlandschaft im U21-Bereich in Deutschland ausgedünnt – vor allem in den Wintermonaten. Der Grund: Eine unattraktive Punktevergabe im Vergleich zu den Aktiventurnieren bei gleichem Preisgeld, kombiniert mit fehlenden Preisgeldabsenkungen in der Halle. Für Veranstalter war es schlicht nicht lohnend, U21-Wettbewerbe auszurichten. Besonders deutlich zeigte sich das Defizit im Bereich der N1- und N2-Turniere: In den Wintermonaten gab es bis zum letzten Jahr kein einziges Angebot dieser Kategorie.
Doch das hat sich geändert. Der Vorstand des Deutschen Tennis Bundes (DTB) hat beschlossen, die Punktekurve für U21-Turniere ab dem Jahr 2026 anzupassen. Damit soll die Attraktivität für Spielerinnen, Spieler und Ausrichter gleichermaßen steigen.
„Der U21-Altersbereich ist für uns von unschätzbarem Wert. Er bildet die Brücke zwischen Jugend- und Aktiventennis und ist entscheidend dafür, dass Talente nicht auf halber Strecke verloren gehen. Mit der neuen Punktekurve schaffen wir endlich Anreize für mehr Turniere und bieten unseren Nachwuchsspielerinnen und -spielern echte Perspektiven“, erklärt Dr. Peter Aurnhammer, BTV-Vizepräsident und Leiter des Ressorts Talentförderung und Leistungssport.
Termine 2026/27
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