Sicherte sich durch einen Dreisatz-Erfolg gegen Darja Grigorieva den Turniersieg: Nadine Graber vom TC Aschheim.
Quelle: Jürgen MeyerINGOLSTADT. Das nennt man dann wohl eine „gelungene Premiere“: Denn rund 300 Zuschauer waren am Finaltag des „Nordbräu-Cups“ des TSV Oberhaunstadt zu Gast und sahen in Nadine Graber vom TC Aschheim die verdiente Siegerin, die sich im Finale mit 6:7, 6:3 und 10:5 gegen Darja Grigorieva vom TK Bietigheim durchsetzte und den Siegerscheck über 650 Euro mit nach Hause nahm.
Der TSV richtete Ende Juni erstmals ein Damen-Ranglistenturnier des Deutschen Tennis-Bundes (DTB) der Kategorie A5 aus. 31 Spielerinnen kämpften beim „Nordbräu-Cup“ bei hochsommerlichen Temperaturen um den Turniersieg und ein Preisgeld von insgesamt 2000 Euro. „Wir hatten ein hochkarätig besetztes Feld“, freute sich Abteilungsleiter Thomas Scheffler. Angeführt wurde dies von der an Nummer eins gesetzten Nelli Marie Bukow (TC Augsburg Siebentisch), es folgten Helene Sommer (TC BW Dresden-Blasewitz), Darja Grigorieva (TK Bietigheim) sowie die spätere Gewinnerin Nadine Graber (TC Aschheim).
Darja Grigorieva bot große Gegenwehr, musste sich aber im Endspiel geschlagen geben.
Quelle: Jürgen MeyerZum Turnierauftakt am Donnerstag setzten sich die favorisierten Akteurinnen weitgehend durch und zogen somit ins Achtelfinale ein. Einen Tag später folgten bereits die Achtel- und Viertelfinal-Partien. In teilweise hart umkämpften Begegnungen bestätigten die Gesetzten überwiegend ihre Favoritenrollen. Bis auf eine Ausnahme: Die Nummer 1, Nelli Marie Bukow, musste ihr Match verletzungsbedingt aufgeben.
Damit erreichten die an Position zwei, drei und vier gesetzten Damen sowie mit Lara Kralus (GW Luitpold München) eine ungesetzte das Halbfinale. Sommer musste leider ebenso früh verletzt aufgeben, so dass die Aschheimerin Graber nahezu kampflos ins Finale einzog. Im zweiten Halbfinale setzte sich Grigorieva in einem engen Match mit 6:3, 0:3 und 10:7 gegen Kralus durch.
Nach einer 90-minütigen Pause begann am frühen Nachmittag das Finale zwischen Graber und Grigorieva. Trotz der hochsommerlichen Temperaturen entwickelte sich ein spannendes Endspiel über die volle Distanz. Graber hatte dabei schließlich den längeren Atem und holte sich mit einem 6:7, 6:3 und 10:5-Erfolg den Sieg.
Gratulation an die Siegerin und die Finalisten: Ingolstadts Oberbürgermeister Dr. Michael Kern (l.) und die Turnier-Organisation überreichten die Finalistinnen die Schecks.
Quelle: Jürgen MeyerSchirmherr und Oberbürgermeister Dr. Michael Kern nahm zusammen mit den TSV-Vertretern sowie mit Oberschiedsrichter Gernot Heinzel vom Bayerischen Tennis-Verband (BTV) die Siegerehrung vor. Dabei erhielt Graber ein Preisgeld von 650 Euro, für Grigorieva gab es immerhin noch 450 Euro. Dr. Kern lobte dabei den TSV für dessen mustergültige Turnier-Organisation und die Akteurinnen für ihre tollen Leistungen.
Die beiden Finalistinnen hingegen freuten sich natürlich über ihre Preisgelder und lobten den Zustand der Plätze und die Organisation. Besonders hoben sie hervor, dass das Umfeld komplett auf die Spielerinnen ausgelegt war und man sich deshalb sehr wohl gefühlt hätte. Die TSV-Verantwortlichen waren mit der Turnier-Premiere überaus zufrieden. Klar, dass nach der gelungenen Erstauflage im nächsten Jahr nun die zweite folgen soll. St. Landgraf
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Stephan Landgraf
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