Im Rahmen einer von der Regierung von Oberbayern beauftragten Fortbildung erhielten zwölf Sportreferentinnen und Sportreferenten einen Einblick in die Sportart Padel. Die Veranstaltung orientierte sich an den offiziellen Lehrgangsinhalten des FIBS-Formats und zeigte auf, welche Möglichkeiten Padel perspektivisch für den schulischen Sport bieten kann.
„Wir sehen hier eine Sportart, die nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder und Jugendliche sofort begeistert“, so der BTV-Verbandsausbilder Markus Köpernik.
Nach einer technischen Einführung und einem praxisorientierten Warm-up wurden Grundschläge, Aufschlag, Volley sowie erste taktische Grundlagen vermittelt. Im Mittelpunkt standen dabei bewusst schulnahe und niederschwellige Inhalte, die einen einfachen und praxisorientierten Einstieg in die Sportart ermöglichen.
Neben den sportpraktischen Inhalten erhielten die Teilnehmenden auch Einblicke in organisatorische Rahmenbedingungen, etwa zu bestehenden Padel-Standorten und möglichen Einsatzfeldern im schulischen Kontext oder in Ganztagsangeboten. Dabei wurde auch deutlich, dass eine breitere Integration von Padel in den Schulsport aktuell noch mit strukturellen und organisatorischen Herausforderungen verbunden ist.
Ein besonderes Highlight der Fortbildung war ein Showmatch mit Markus Köpernik, Tomas Nydahl sowie den Coaches Arndt und Christian, das den Teilnehmenden weitere Einblicke in die Dynamik und Vielseitigkeit der Sportart bot. Die Resonanz war ausgesprochen positiv. Bei der abschließenden Abstimmung zeigten alle Teilnehmenden zehn von zehn Fingern – sowohl für den Spaßfaktor als auch für die Überzeugung, dass Padel eine spannende Ergänzung des schulischen Sportangebots sein kann. Mit dieser Fortbildung wurde ein weiterer Schritt unternommen, um die Sportart Padel in Bayern sichtbarer zu machen und ihre vielseitigen Einsatzmöglichkeiten – auch im schulischen Kontext – aufzuzeigen.
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