So wird die Halle für Padel-Tennis, von Mitgründer Alexander Arendt mit Künstlicher Intelligent (KI) generiert, in Amberg-Gailoh künftig aussehen.
Quelle: Repro: S. LandgrafAMBERG. Die Handwerker gaben sich in den letzten Wochen im Amberger Ortsteil Gailoh sprichwörtlich die Türklinke in die Hand. An allen Ecken und Enden wurde in der Lagerhalle der früheren Firma „IVS GmbH“ gearbeitet, um für die offizielle Eröffnungsfeier am ersten Mai-Wochenende gerüstet zu sein. „Wir liegen im Zeitplan“, weiß der ehemalige IVS-Gründer Helmut Schweiger, der zusammen mit seinen Partnern Tarek Saleh, Björn Oeder und Alexander Arendt den „Pine Padel-Club“ aus der Taufe heben wird.
Padel liegt in Deutschland und künftig auch in der mittleren Oberpfalz voll im Trend. Ab Mai finden dessen Anhänger in Amberg einen geeigneten Ort. Zunächst wird in Gailoh mit einer Investition in sechsstelliger Summe eine Padel-Arena entstehen, am Ende soll daraus gar ein großes Gesundheitszentrum wachsen. „Die Verträge sind seit Anfang März unterzeichnet. Wir freuen uns, dass wir das Projekt umsetzen können“, so Schweiger weiter.
Eine große Halle, blauer Kunstrasen, sechs Padel-Plätze, oben Gastronomie und Platz zum Essen, Treffen und Austauschen: Es wird etwas komplett Neues, was in Gailoh errichtet wird. Saleh und Oeder hatten die Idee schon seit einem Jahr im Kopf – sie wollten zunächst dafür sogar eine eigene Halle bauen. Durch die Wirtschaftsförderung der Stadt Amberg kam schließlich der Kontakt zu Arendt, Betreiber zweier Gesundheitszentren, und zu Schweiger zustande. Letzteren gehören die Räumlichkeiten der „IVS-Telekommunikation-GmbH“, in der in der Vergangenheit Mobiltelefone gelagert und vertrieben wurden.
„Wir haben uns gefragt, was macht man mit leerliegenden Liegenschaften? Wir wollen etwas für Amberg tun und es auch wirtschaftlich weiterbringen“, sagt Schweiger. Also trafen sich Arendt, Saleh und Oeder mit Schweiger – es herrschte Einigkeit, die Pläne waren schnell geschmiedet. In der „IVS-Halle“ entstehen auf 1500 Quadratmetern zwei Padel-Plätze für vier Spieler und zwei für zwei, die im Mai eröffnet wurde.
Die Tinte unter den Verträgen ist trocken: Anfang März unterzeichneten Alexander Arendt (l.) und Helmut Schweiger (r.) die Papiere.
Quelle: Privat„Die Halle für den ‚Pine Padel-Club‘ ist der Anfang, das Sport- und Gesundheitszentrum folgt“, erklärt der aus Hessen stammende Arendt, der seit einigen Jahren mit Zweitwohnsitz in Amberg lebt. Physiotherapie, Ergotherapie, Reha-Sport, Logopädie – das alles soll in den IVS-Räumen künftig entstehen. Daneben ist noch Platz für Billard, Dart, Kicker und Gastronomie.
Padel soll dabei weitaus günstiger als aktuell in Nürnberg oder Regensburg gespielt werden können. Die Preise werde bewusst unter dem Niveau der großen Städte liegen, damit möglichst viele Menschen den Sport ausprobieren können. Geplant sind faire Eintrittspreise pro Platz, bzw. Spielzeit. „Es wird ein großer Gewinn für unsere Stadt Amberg und unsere gesamte Region“, ist sich Schweiger sicher. „Unser Ziel ist es, einen Ort zu schaffen, der nicht nur sportliche Aktivität ermöglicht, sondern auch Begegnung, Austausch und Community. Wir sind überzeugt, dass Padel bei uns enorm großes Potenzial hat.“ St. Landgraf
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