Erfolgreiche bayerische Oberschiedsrichter bei der A-OSR Prüfung in Offenbach. Vor Freude strahlten Sandra Ulrike Jodlowski (4 v.l.), Heiko Hauer (3 v.l.) und Julian Morgenroth (1 v.l.) nach der Ergebnisbekanntgabe durch die Prüfer Tobias Fuchs (2 v.l.), Norbert Peick (5 v.l.) und Patrick Mackenstein (6 v.l.)
Quelle: PrivatWenn auf dem Tennisplatz um Punkte, Spiele und Sätze gekämpft wird, braucht es neben starken Spielerinnen und Spielern auch eines: Menschen, die für Fairness, Ordnung und Regelentscheidungen sorgen.
Am 7. und 8. März fand beim hessischen Landesstützpunkt in Offenbach die A-Oberschiedsrichter-Ausbildung des Deutschen Tennis Bundes statt. Zwei intensive Seminartage standen ganz im Zeichen der Regelkunde, der Turnierorganisation und praktischer Fallbeispiele aus dem Wettspielbetrieb. Auch Bayern war dabei hervorragend vertreten und das mit Erfolg. Heiko Hauer (TC Postkeller Weiden), Sandra Ulrike Jodlowski (TC Rot-Weiß Gerbrunn) und Julian Morgenroth (SC Eching) bestanden die anspruchsvolle Ausbildung und dürfen sich nun stolz A-OSR nennen und bald schon ihre ersten Einsätze in den Bundesligen und höchsten deutschen Ranglistenturnieren erleben.
Auf dem Programm standen unter anderem die Wiederholung der ITF-Tennisregeln, die DTB-Turnierordnung, Fragen zum Spiel ohne Schiedsrichter sowie praxisnahe Szenarien aus dem Turnieralltag. Besonders wertvoll war dabei der offene Austausch untereinander. Erfahrungen aus verschiedenen Turnieren, unterschiedliche Perspektiven und viele praxisnahe Beispiele machten deutlich, wie vielseitig die Aufgabe eines Oberschiedsrichters ist. Durch das Seminar führten die Referenten Tobias Fuchs, Norbert Peick und Patrick Mackenstein, die mit großer Erfahrung und vielen anschaulichen Beispielen aus dem Turnier- und Mannschaftsbetrieb für lebendige Diskussionen sorgten.
Beim gemeinsamen Abendessen klang der Tennistag noch lange nach. Die Eindrücke aus dem Seminar wurden lebhaft weiterdiskutiert, knifflige Spielsituationen noch einmal gemeinsam durchdacht und zahlreiche Turniererfahrungen ausgetauscht. In diesen Gesprächen wurde spürbar, was den Tennissport über alle Generationen hinweg verbindet: Die Freude am Spiel, der Respekt vor fairen Entscheidungen und die Leidenschaft für eine Sportart, die Menschen vereint. Schiedsrichterwesen bedeutet deshalb weit mehr als Regelkenntnis, es lebt von Gemeinschaft, Teamarbeit und dem gemeinsamen Einsatz für Fair Play.
Abschließend bedanken wir uns herzlich bei unseren Referenten, dem BTV und dem HTV für ein unvergessliches Wochenende.
von Sandra Ulrike Jodlowski, TC Rot-Weiß Gerbrunn
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