Steffen Haufe
Quelle: PrivatSein Leben war ganz dem Tennissport gewidmet, mit großem Engegament formte er junge Talente zu Persönlichkeiten und erfolgreichen Spielern.
Geboren am 1. März 1944, begann Steffen Haufe seine Tennislaufbahn beim TC Rot-Weiß Erlangen. Nach einer Ausbildung zum Bankkaufmann folgte er seiner Leidenschaft und ließ sich in München bei Sport Scheck zum Trainer ausbilden. 1968 legte er an der TU München die Prüfung zum staatlich geprüften Tennislehrer ab.
Ab 1967 prägte Steffen Haufe den TC Augsburg und den Tennisbezirk Schwaben über Jahrzehnte hinweg. Als technisch brillanter Spieler und herausragender Pädagoge führte er Mannschaften zu Bayerischen Meistertiteln und entwickelte zahlreiche Talente bis in die nationale und internationale Spitze – darunter Philipp Kohlschreiber, Marlene Weingärtner, Julia Schruff und die Schwestern Sabine und Carmen Klaschka. Haufes besondere Stärke lag im Erkennen und Fördern junger Begabungen.
Haufes Wirken bleibt unvergessen
Dazu BTV-Präsident Helmut Schmidbauer:„Mit Steffen Haufe verliert der BTV eine herausragende Trainerpersönlichkeit. Er war ein Vorreiter der Talentförderung in Bayern und hat viele namhafte Spielerinnen und Spieler geformt, die auch international erfolgreich waren.“
Auch für den TC Ausgburg ist der Tod Haufes ein schwerer Verlust, wie Vereinspräsident Jakob Schweyer mitteilt:„Steffen hat jahrzehntelang im TCA und für den Tennisbezirk Schwaben Talente gesichtet, trainiert und bis in die Weltspitze geführt. Wir nehmen in tiefer Verbundenheit Abschied von ihm und werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.“
Mit Steffen Haufe verliert der bayerische Tennissport einen prägenden Trainer, engagierten Mentor und großen Förderer der Jugend. Sein Wirken bleibt unvergessen.