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Bayerischer Tennis-Verband

Der Deutsche Tennis Bund hält Kurs

61. Mitgliederversammlung des DTB: Stefan Eriksson „Trainer des Jahres“, Sigi Dinsel und Wolfgang Burkhardt erhalten Ehrennadeln

Wolfgang Burkhardt, Sigi Dinsel, Stefan Eriksson und Helmut Schmidbauer (v.l.)

(15.11.2009) Während draußen die riesigen Fährschiffe in die ruhige Ostsee ausliefen, gab es auch im benachbarten Kongresszentrum der Yachtresidenz Hohe Düne kaum Turbulenzen. Die 61. Mitgliederversammlung des Deutschen Tennis Bundes am 15. November in Rostock-Warnemünde verlief weitestgehend nach Plan. Das Präsidium wurde entlastet, der Haushaltsentwurf für 2010 genehmigt - der Deutsche Tennis Bund bleibt somit im kommenden Jahr trotzt schwieriger Bedingungen auf Kurs.

Damit das Fahrwasser auf lange Sicht ruhig bleibt, erinnerte Dr. von Waldenfels, der Präsident des Deutschen Tennis Bundes, an die Leit-Prinzipien des Tennissports. „Dazu gehört vor allem ein fairer und disziplinierter Umgang. Das wünsche ich mir ganz besonders für das künftige Miteinander im Deutschen Tennis Bund.“

Höhepunkt aus bayerischer Sicht war Top 14 der Agenda – die Ehrungen. Sigi Dinsel, der im Mai seinen 75 Geburtstag feierte, erhielt von Dr. von Waldenfels die Silber-vergoldete Ehrennadel für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit im Seniorensport. Der stellvertretende Vorsitzende des Bezirks Niederbayern, Wolfgang Burkhardt, wurde mit der silbernen Ehrennadel für sein Engagement im Ranglistenausschuss des DTB ausgezeichnet, wo er maßgeblich zur Entwicklung des Punktesystems beigetragen hat.

Mit der Ernennung von Stefan Eriksson zum „Trainer des Jahres 2009“ fand die Versammlung einen emotionalen Abschluss. Eriksson, langjähriger Cheftrainer des Bayerischen Tennis-Verbandes im Landesleistungszentrum von Oberhaching, äußerte spontan einige Worte, die nachhaltigen Eindruck hinterließen. „Ich als Schwede kann mir keinen schöneren Job vorstellen, als in Deutschland Trainer zu sein.“ Der Coach, der Philipp Kohlschreiber und Florian Mayer unter die besten Tennisprofis der Welt führte, bedankte sich bei Klaus Eberhard und Patrik Kühnen vom Deutschen Tennis Bund für deren Unterstützung. Auch BTV-Präsident Helmut Schmidbauer habe in den vergangenen Jahren immer seinen Rücken gestärkt. „Mein Dank gilt vor allem auch meinem Chef Hans Hauska, mit dem ich viele Höhen und Tiefen gemeinsam gemeistert habe“, sagte Eriksson. Und er schloss mit einem eindringlichen Appell an die Landesverbände, wofür er langen Applaus erhielt: „Wir müssen alle zusammenhalten, denn nur gemeinsam  bringen wir den Tennissport in Deutschland weiter nach vorne.“

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Bester Laune: die Delegation aus Bayern nach der Mitgliederversammlung 

Nach dem auch die Kommissionssitzungen am Samstag grundsätzlich auf positives Echo bei den Vertretern des BTV stießen, hatte die Delegation um Helmut Schmidbauer am Rostocker Osteseeufer lediglich mit einer Untiefe zu kämpfen: Der Antrag auf eine Rückkehr zur zweigleisigen 1. und 2. Bundesliga bei den Damen und Herren fand nicht die Zustimmung der übrigen Landesverbände.

Der SC Baldham-Vaterstetten wurde beim Wettbewerb "König der Vereine" Regionalsieger. Vereinspräsident Hans-Jochen Hoepner und sein Stellvertreter Alexander Stepanek erhielten für die erfolgreiche Vereinsarbeit  eine Siegprämie von 1.000 Euro überreicht.