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Bayerischer Tennis-Verband

      

Zweiter BMW i8 für Alexander Zverev

BMW Open by FWU 2018: Alexander Zverev schlägt Philipp Kohlschreiber im Finale glatt mit 6:3, 6:3 und gewinnt zum zweiten Mal in Folge das ATP-Turnier am Aumeister / Sven Lemstra siegt im Rudi Berger Cup

(06.05.2018) Es war das angekündigte Traumfinale, das der Titelverteidiger gegen den dreimaligen Sieger der BMW Open by FWU gewonnen hat. Alexander Zverev durfte mit dem Siegerfahrzeug, einem spektakulären BMW i8 Roadster, vom Centre Court fahren, nach zwei spannenden Sätzen gegen Philipp Kohlschreiber. Bereits das erste Spiel im ersten Satz war hartumkämpft. Philipp Kohlschreiber brauchte eine Weile, um ein Rezept gegen die wuchtigen Grundschläge von Alexander Zverev zu finden, letztendlich aber konnte er nicht viel dagegen machen. Zwei Breaks gab es im ersten Satz für die Nummer Drei der Welt zum 6:3.

Zu Beginn des zweiten Satzes schien es zunächst als könnte Kohlschreiber die Partie wieder spannend machen, er holte sich das Service von Zverev zum 2:1, musste aber sofort das Rebreak hinnehmen. Danach ging es schnell, nach nur 71 Minuten verwandelte Alexander Zverev seinen ersten Matchball zum 6:3 und 6:3. Philipp Kohlschreiber zeigte sich als fairer Verlierer. „Sascha war einfach besser als ich, er ist ein toller Champion. Er hat hier in München jetzt zwei Mal gewonnen, ich finde das reicht jetzt“, sagte Kohlschreiber und grinste verschmitzt. Für Zverev ist es also der zweite Titel bei den BMW Open by FWU und natürlich auch die zweite Lederhose, die er noch auf dem Centre Court anzog und die ihm hervorragend steht. Er war voll des Lobes für das Turnier und die Veranstalter: „Wir spielen hier beim MTTC Iphitos in einem Tennisclub und ich liebe es hier zu spielen. Ich bin jetzt fünf Mal in Folge hier angetreten und hoffe, dass ich noch oft wiederkommen kann.“

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Philipp Kohlschreiber, Alexander Zverev und das Siegerfahrzeug, ein BMW i8 Roadster, der erst nächste Woche offiziell in den Handel kommt (foto: btv)

Rudi Berger Cup
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Siegerehrung beim Rudi Berger Cup: Gunter Gamst (Geschäftsführer DAIKIN), Sieger Sven Lemstra, Finalist Justin Schlageter und Helmut Schmidbauer (foto: btv)

Das war eine Überraschung, als am Freitag plötzlich Profi Yannick Hanfmann bei der Auslosung des Rudi Berger Cups auftauchte. Doch das hatte seinen guten Grund: 2009 gewann der Karlsruher im Alter von 17 Jahren das Junioren-Einladungsturnier des BTV, das traditionell am Finalwochenende der BMW Open by FWU ausgetragen wird. Und nun mischt der Profi der TennisBase Oberhaching selbst im Konzert der ganz großen mit, hatte Top-Star Alexander Zevev in der zweiten Runde der BWM Open by FWU sogar am Rande der Niederlage. Hanfmann wünschte Justin Schlageter, Moritz Stöger, Christopher Frantzen, Sven Lemstra, Jeremy Schifris, Max Rehberg, Nico Kleber und Nicolas Turtl ein gutes Turnier und loste mit BTV-Präsident Helmut Schmidbauer die Erstrundenbegegnungen. Als Turniersieger ging Sven Lemstra hervor – der 17-Jährige schlug am Sonntag im Finale Justin Schlageter überraschend glatt 6:4, 6:0 und erhielt als „Preisgeld“ eine Wildcard für die DAIKIN Open im Oktober. Und wer weiß: Vielleicht sieht man in einigen Jahren den einen oder anderen Teilnehmer als Profi auf der Tour wieder – so wie Yannick Hanfmann.