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Bayerischer Tennis-Verband

Bezirk Oberfranken

Schule und Verein

 

Immer mehr Vereine klagen über fehlende Kinder bzw. Jugendliche in ihren Vereinen. Hier einige Ideen, wie man über die Schulen mögliche neue Mitglieder gewinnen kann.

Bewährt hat es sich, wenn Tennistrainer oder Übungsleiter auf eine Sportlehrkraft vor Ort zugehen und ihnen einen Schnupperunterricht z.B. am Ende des Schuljahres oder an Stelle einer Sportstunde vorschlagen. So können erste Kontakte geknüpft werden. 

Im Grundschulbereich können viele Sachen aus dem Bereich Motorik oder Ballgewöhnung dazu dienen, den Kinder den Tennissport schmackhaft zu machen. Der direkte Kontakt zu einer Lehrkraft ist sehr wichtig, da es nur so einer Zusammenarbeit kommen kann. 

Auch ein Wandertag bietet sich an. Als Ziel könnte man die Tennisanlage wählen, wo man den Kindern ein Schnupperunterricht bietet und anschließend grillt, wozu die Eltern eingeladen werden.

 An den Schulen gibt es auch das sog. Mentoren/ Mentorinnenprogramm. Hier können Schüler oder Schülerinnen sich direkt einbringen. Ein Jugendlicher aus ihrem Tennisverein kann an der Schule je eine Wochenstunde Tennis in der Schule anbieten. Unterstützung durch Schläger und Bälle kann einmal durch den Elternbeirat erfolgen oder durch den Verein.

Unter dem Link www.laspo.de und dem Suchbegriff Mentor, können sie sich Plakate etc. herunterladen.

Falls Sie Hilfe bei der Kontaktaufnahme und Durchführung einer ersten Schnupperstunde in Schulen benötigen, wenden Sie sich kostenlos an den talentino-Tennis-Scout in Ihrer Region.

Diese Online-Schulung gibt Ihnen einen Überblick über Kooperationsmöglichkeiten, den ersten Zugang zu den Schulen, Versicherungsfragen sowie anschauliche Praxisbeispiele.

Bei der Zusammenarbeit mit Schule und Verein bietet sich das Projekt „Sport nach 1“ an..

Unter dem Link www.laspo.de und dem Suchbegriff „Sport nach 1“ werden Sie auf folgenden Inhalt weitergeleitet:

Dank
Wir danken allen, die sich bei Sport nach 1 gesellschaftlich und sozial engagieren, insbesondere bei allen ehrenamtlichen Lehrkräften und Übungsleitern, die in ihrer Freizeit durch ein zusätzliches und attraktives Sportangebot Kinder und Jugendliche für sportliche Aktivitäten begeistern. Unser Dank gilt aber auch den Förderern und Sponsoren von Sport nach 1, denn mit speziellen Sonderaktionen konnten entscheidende Starthilfen zur Einrichtung von Kooperationen angeboten werden. Den zahlreichen bayerischen Spitzensportlern, die sich als Schulsportpaten bei vielen Aktionen von Sport nach 1 eingesetzt haben, sagen wir ebenfalls ein herzliches Dankeschön.

Grundidee und Zielsetzung
Pflichtsportunterricht, Schulsport-Wettbewerbe, Sport nach 1 und das im Jahr 2000 eingeführte Modellprojekt "Bewegte Schule" bilden das Gesamtkonzept in Bayern für tägliche körperliche Aktivitäten bei Schülern und Schülerinnen. Schon seit 1991 ist Sport nach 1 im Rahmen des Kooperationsmodells eine wichtige Ergänzung des Pflichtsportunterrichts mit zusätzlichen freiwilligen Sportangeboten in enger Zusammenarbeit zwischen Schule und Sportverein. Mit freizeitorientierten und gesundheitsbezogenen Sportarbeitsgemeinschaften (SAG) wird versucht, Schüler für den Sport zu gewinnen, um sie zu einer gesunden Lebensführung und sinnvollen Freizeitgestaltung anzuleiten. Selbstverständlich bietet Sport nach 1 auch die Möglichkeit einer leistungssportlich orientierten Förderung von sportlich talentierten Schülern. Alle Schulen und Sportvereine sind deshalb zu einer verstärkten Kooperation aufgerufen.

Neuerungen
Mit der 6. Auflage wurde die Förderung von Kooperationen neu gestaltet und umfasst folgende Bereiche:

SAG-Veträge
Neuverträge und Folgeverträge sind bis zum Ende des Schuljahres befristet und müssen jährlich zum 15. Oktober zusammen mit der SAG-Pauschale neu beantragt werden.

SAG-Pauschale
1.        Durch die Einführung der sog. "Vereinspauschale" ist die Einzelstundenabrechnung als bisherige Bemessungsgrundlage für die Gewährung der für Sportarbeitsgemeinschaften erhöhten Übungsleiterzuschüsse nicht mehr gegeben.
2.        Die bei Sportarbeitsgemeinschaften eingesetzte Übungsleiterlizenz wird weiterhin bei der Vereinspauschale berücksichtigt.
3.        Zur Vereinspauschale wird ein zusätzlicher staatlicher Zuschuss gewährt: SAG-Pauschale.
4.                    Die SAG-Pauschale tritt an die Stelle des für Sportarbeitsgemeinschaften ehemals erhöhten Übungsleiterzuschusses (+ 0,50 €/geleistete Übungsstunde) und beinhaltet zudem eine anteilige Pauschale für Kleingeräte.
Großgerätebezuschussung
Im Rahmen des Sport-nach-1-Modells besteht weiterhin die Möglichkeit einer Bezuschussung von Geräten. Diese erfolgt anteilig im Rahmen der SAG-Pauschale bei Kleingeräten und auf Antrag als Kostenpauschale bei Großgeräten mit Vordruck 4.

Stützpunkte
Ab dem Schuljahr 2006/07 erfolgt die Förderung der Stützpunkte auf der Grundlage eine sog. "dynamisierten Prämienmodells", bei dem sich die Bemessung der den Schulen zusätzlich zur Verfügung gestellten Stunden u. a. nach dem Sportindex der jeweiligen Schule richtet. Die 6. Auflage können Sie hier herunterladen!